[TÜ] 08. Mai – antifaschistische Demonstration

Mittwoch, 08. Mai
17 Uhr
Europaplatz Tübingen

Weitere Infos folgen hier!

[TÜ] Rechten Eliten keine Plattoform bieten! – Gegen den Burschenfrühschoppen

Sonntag, 12. Mai 2019
09:15 Uhr, Holzmarkt Tübingen.

Am Sonntag, den 12. Mai 2019 soll der vom „Arbeitskreis Tübinger Verbindungen (AKTV)“ organisierte sog. „Bürgerfrühschoppen“ zum 10. Mal auf dem Platz vor der alten Burse in Tübingen statt finden. Es scheint beinahe normal geworden zu sein, dass sich die Tübinger Verbindungen jedes Jahr aufs Neue in der Mitte der Stadt treffen, Bier trinken und sich bürgernah geben.
Dieses Event des „AKTV“ löste das jährlich vom 30. April auf den 1. Mai statt findende Maisingen der Verbindungen in Tübingen ab, welches sich Jahr für Jahr mit großen Gegenprotesten konfrontiert sah. Ein kluger Schachzug für die Außenwahrnehmung der Verbindungen, die deutschtümlichen Lieder und Fackeln durch ein scheinbar öffentliches Fest an einem Sonntag Mittag einzutauschen.

An der politischen und strukturellen Ausrichtung der Verbindungen hat sich jedoch wenig geändert: Sie verkörpern einen Antifeminismus und rückwärtsgewandte Rollenbilder und leisten einer Zuspitzung gesellschaftlicher Ungleichheit in einer Art und Weise Vorschub, in der sie ganz offen mit ihrem exklusiven Prinzip der sog. Seilschaften werben und sorgen somit für einen Machterhalt der Rückwärtsgewandten.

Offenkundige rassistische Regularien oder andere menschenfeindliche Aussagen in der Öffentlichkeit haben erst nach breiter medialer Berichterstattung nach gelassen. Denn sprechen Korporierte allzu unverblümt über ihre eigentliche politische Gesinnung, ist das nämlich schädlich für ihr Image.

Jedoch nicht allein die gesellschaftlichen Verhältnisse haben sich zuletzt immer weiter nach rechts entwickelt. Und in diesem Spannungsfeld stellen sich auch männlich dominierte, elitäre, akademische Zirkel als gesellschaftliche Räume dar, welche von diesem Rechtsruck gleichsam profitieren und ihn gezielt vorantreiben.

Die sog. „Alternative für Deutschland“ übernimmt nicht nur im Parlament eine rechte Initiative. Sie positioniert auch eine neue rechte Bewegung als strategisches Projekt auf der Straße, um die Spaltung der Gesellschaft weiter voran zu treiben. Dabei koordinieren sich viele verschiedene rechte Akteure nach einem Mosaik Prinzip.
Es ist nicht überraschend sondern politisch konsequent, dass viele Funktionsträger in der „AfD“ mit ihrer Jugendorganisation „JA“ und in Zusammenhängen der Neuen Rechten Korporations-Hintergrund haben. Denn diese Rechte skizziert ein Gesellschaftsentwurf, wie er im korporierten Milieu bereits täglich gelebt wird: Sexismus, reaktionäres Gedankengut, straffe Hierarchie und Begünstigung der Privilegierten.
Wir müssen hinter die Fassade von Verbindungen als studentische Männer-WGs mit Fabel für lustige Kostüme und Vornehmtuerei gepaart mit Trinkspielen blicken. Und sie als das begreifen, was sie darstellen: Als Gefahr für Emanzipation. Als Gefahr für Chancengleichheit. Als Stratorendienstleister eines gesellschaftlichen Rechtsrucks.

Es ist an uns die politischen Errungenschaften, die bereits gemacht wurden, jeden Tag aufs Neue zu verteidigen und die, die sie uns nehmen wollen, mit direktem Protest zu konfrontieren!
Unserem Ziel einer solidarischen Gesellschaft steht das Verbindungswesen nicht nur im Weg, sondern fundamental entgegen.

Rechten Eliten keine Plattform bieten!

[TÜ] Auf die Straße zum 1. Mai!

Auf die Straße zum ersten Mai!

Wann und wo? Am 1. Mai ab 10:30 Demo ab dem Europaplatz!

Der erste Mai steht wie kein anderer Tag für den Kampf der Lohnabhängigen gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Spaltung und Ausbeutung sowie für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen und ein solidarisches zusammenleben. Auch wir als Antifaschist*innen unterstützen die erste Mai Demonstration in Tübingen.

Ein fortschreitender Rechtsruck in der Gesellschaft hat für die Mehrzahl der Beschäftigten eine Verschärfung der sozialen Ungleichheit zur Folge. So machen rechte Akteure wie die AfD neben ihrer spaltenden Hetze unter anderem mobil gegen den Mindestlohn, die Mietpreisbremse, oder eine Vermögens- und Erbschaftssteuer.Teil unserer Antwort auf den Rechtsruck, ist es sozialen Problemen mit einer emanzipatorischen Perspektive von Links zu begegnen. 7

Lasst uns alle zusammen antifaschistische Inhalte auf die 1.Mai Demonstration tragen!

Weitere Informationen zum 1. Mai in Tübingen findet ihr auch unter: IG Metall Reutlingen – Tübingen

[RT/TÜ] Gemeinsam und solidarisch gegen den Wahlkampf der AfD!

Antifaschismus ist und bleibt auch Bündnisarbeit! Aus dieser Konsequenz heraus haben sich in den vergangenen Wochen verschiedenste Initiativen und Gruppierungen zu einem neuen Bündnis zusammen geschlossen: Das Bündnis Gemeinsam & Solidarisch gegen Rechts – In Reutlingen und Tübingen. Hauptaufgabe des Bündnisses soll die gemeinsame Arbeit gegen Rechte und Nazis in den Regionen Reutlingen und Tübingen sein. Auch wir, das Offenes Treffen gegen Faschismus und Rassismus für Tübingen und die Region (OTFR), sind Teil des Bündnisses.
Kontakt zum Bündnis: gemeinsam_solidarisch@mtmedia.org

Am 26. Mai wird wieder gewählt! Und in Baden-Württemberg stehen neben den Europawahlen auch die Kommunalwahlen, also die Wahlen der Ortschaftsräte, der Stadt-und Gemeinderäte und des Kreistags an. Für die heiße Phase des Wahlkampfes kündigte die AfD bereits an, in Form von Infoständen, jeden Samstag auf dem Reutlinger Marktplatz vertreten zu sein. Das Bündnis stellt sich klar gegen rechte Hetze und will dagegen aktiv werden. So auch vergangenen Samstag. Denn am 06. April versammelte sich in Reutlingen eine Gruppe von AfDlern um ihre menschenfeindliche Politik zu bewerben. Diese blieben aber nicht lange unter sich, schnell wurde ein Transparent mit der Aufschrift „Her mit dem Müll“ vor dem Stand aufgespannt, um den Passant*innen die Möglichkeit zu geben, die eben erhaltenen Flyer der AfD schnell in einen aufgespannten Müllsack zu entsorgen. Zudem wurden eigene Flyer verteilt, um die Inhalte der Partei als das zu entlarven, was sie sind: Nämlich keine echte Alternative und keine Antwort auf soziale Fragen. Um den Protest auch ins Reutlinger Stadtbild zu tragen wurden Plakate und Sticker gegen den rechten Wahlkampf um den Stand der AfD und in der Innenstadt angebracht!


In den kommenden Wochen werden die samstäglichen Infostände in Reutlingen nur ein Teil des Wahlkampfs der AfD ausmachen! Also haltet die Augen offen und bleibt aktiv, so, dass die AfD ihr Hetze nicht ungestört verbreiten kann!

Weitere Bilder findet ihr unter: tueinfo

[TÜ] Gemeinsam das neue Polizeigesetz verhindern!

Freiheitsrechte verteidigen – Gemeinsam das neue Polizeigesetz verhindern!
#NoPolGBW

Kundgebung:
27. April 2019, ab 13:00
Karlstraße / am Zinser in Tübingen

Die Demonstration richtet sich gegen die Planungen, das Polizeigesetz in Baden-Württemberg erneut zu verschärfen.
Im November 2017 wurde das Polizeigesetz das letzte Mal verschärft. Nun plant das CDU-geführte Innenministerium bereits die nächste Verschärfung, die einen weiteren Abbau von Grundrechten bedeuten wird.

Den Vollständigen Aufruf findet ihr hier



Referer der letzten 24 Stunden:
  1. google.com (4)